Archiv der Kategorie: Sex

Liebe? Welche Liebe?

Es ist durchaus nicht so, dass wir niemanden lieben könnten, 
solange wir uns nicht selbst lieben. 
Liebe ist unterschiedlich für jeden von uns, 
und vielschichtig, 
bezüglich des Objektes, dass wir lieben. 
 
Wir begehren, 
wir fühlen uns hingezogen zu etwas, 
wir wollen behüten und stützen, 
wir erschauern vor Wonne, 
wir kreisen in Gedanken um das mit Sehnsucht bedachte, 
wir fühlen uns ergänzt, 
ohne eigenes zutun Ganz gemacht
wir fiebern dem Zusammensein entgegen, 
wir erträumen uns Gemeinschaft.
 
Wir sehen Liebe als exclusives Projekt,
oder als übergreifende Bereitschaft, uns vielen anzuvertrauen.
Wir glauben, Liebe seie Allumfassend. 
Wir glauben auch, Liebe seie endlich.
Wir erfahren Liebe begrenzt 
in Zeit,
auf einen ausgewählten Kreis, 
abhängig von Nähe 
oder Frei von äusseren Determinanten.
„Dann ist es keine Liebe“ behaupten wir
oder: „Das ist wahre Liebe“
Und wir mischen, 
je nach Gutdünken, 
wie es uns passt.
 
Zu all dem brauchen wir keine Eigenliebe.
 
Wir brauchen Eigenliebe jedoch, 
um selbst Liebe zu empfangen

kein liebes Vieh

Das Lachen der Drachen, 
wenn sie versuchen in höchste Höhen zu steigen, 
wenn sie einander umkreisen, 
wenn sie durcheinander hindurch das Licht sehen. 
Wie das tönen von Kupferkesseln, 
wie das klirren von Münzen auf Stein, 
wie das kreischen der Möwen 
wie ein fester Griff.

Heute Du

Die Frage ist: Ist die Sehnsucht groß genug, 
um sich auf Kompromisse einzulassen 
oder: Stimmt die Lebenslüge der Freiheitssucher, und tatsächlich ist „Jeder Kompromiss ein weiterer Beschiss“.
In der Auseinandersetzung mit dem Gegenüber, 
in der Projektion ist immer die Selbsterfahrung möglich.
Ohne Abgrenzung keine Hinwendung, 
ohne Zuneigung keine Erfahrung.
Während der Beschäftigung mit den eigenen Idealen ist 
eine idealisierende Vorstellung des Selbst einfach.
Es ist aber ja nicht das Objekt, das die Begierde auslöst, 
da es ein Objekt ist, ist es weder zu- noch abgeneigt, 
es verhält sich Objektgemäß neutral. 
Erst unsere Projektion belegt es mit Eigenschaften, 
erst unsere Wünsche geben ihm Bedeutung. 
Vielleicht ist die Frage also: 
aus welcher Tiefe wird der Wunsch nach Einigung geboren, 
ist es die Aneignung, die hier ersehnt wird und 
erwuchs der Wille aus dem Mangel an alternativer Vorstellung, 
oder ist hier tatsächlich ein Übermaß, das einen Kanal sucht?
Schlussendlich bleibt die Frage: 
Von wo kommen wir, zu begehren was sich bietet.

Wär nicht das Auge sonnenhaft, Die Sonne könnt es nie erblicken“ gab uns J.W.G.


you dance with me

 
 






 

SELBSTBEFRIEDIGUNG

Wenn jemand zu der Überzeugung kommt, sich selbst befriedigen zu wollen, so ist es ein Fortschritt auf dem Weg der bewussten Gestaltung des eigenen Lebensweges dies bewusst zu tun. Erster Schritt zum bewussten Umgang mit Sexualenergie: Sich vor einen Spiegel setzen und sich dabei in die Augen schauen, während man sich selbst befriedigt, dann ist es wahrhaftig. 
Der zweite Schritt ist natürlich die schonungslose Offenlegung der Motivation, um den Abgründen des Ego auf die Spur zu kommen. Ist es progressive Muskelrelaxation im Sinne von Triebabfuhr so wäre dies zumindest insofern wenig förderlich für die eigene Entwicklung des Bewusstseins, als daß in diesem Fall seelische Spannungszustände über den Umweg der körperlichen Entkräftung ruhig gestellt werden sollen. 
Das ist vom Prinzip her nichts anderes als Drogen nehmen, ungeachtet der Tatsache das es  in einer Gesellschaft die Aufklärung mit Pornographie verwechselt deutlich akzeptierter ist.

words to destroy

first really only word
dirt burn on dry skin                                       in the NIGHT
moon and sweetness
shine and reflexion
 
so kiss my lips and splash my hips
please would you cry that you need me               TONIGHT
because I do need to believe
in someone – may be you                                          TONIGHT
 
first last only word
flush & embers
& mirrors and candles
spark & torch
perjury for my body
for anybody
literally
and such a dewy-eyed Sun                                 in the NIGHT
kiss my dry and bloodless lips
crack my hips until I cry
perhaps you are the one to give me a deep dip
I start to cry
and I do not know why
 
last lies stammered words
treacly bitterness now
LUST no more TRUST
vainly pardon
eyesight at once
touched and dazzeled                                  in the DAYLIGHT
obloquy on your mind
I plead I can find
if you can – run
I will not follow you
I will find anotherone

dreaming of someone who could have been you TONIGHT


SEXUALITÄT (No means No)

Sexus zu Liebe machen, das ist Kultur.
Ohne Hingabe ist Partnerschaft eine nüchterne Angelegenheit. Das Triebleben ist, wenn es sich nicht auf ein zu befriedigendes Subjekt bezieht, das hohle Ende der Suche nach Lust und Leidenschaft.
Vertrauen und Mut sind Voraussetzung um sich in seiner Verletzbarkeit zu offenbaren. Sexualität in Hingabe bedeutet eigene Grenzen erfahren, gegebenenfalls gar verschieben.
Vergewaltigte und Traumatisierte sagen entweder immer oder nie wieder Nein, sie suchen die Randsituation, (um sich -verspätet- zu wehren, um in der Gegenwart die Vergangenheit zu ändern), doch sie haben das Gefühl für eigene Grenzen aus dem Blick verloren, so daß sie sie nur intellektuell ausloten können. Sie veräußern sich komplett, um im Nachhinein zu beweisen das es ihnen nicht geschadet hat, oder sie kriechen in sich hinein bis die Verbindung zum Aussen negiert scheint. Im Extremfall wählen sie beide Strategien zugleich.
Der Traumatisierende dabei nimmt nicht nur dem Objekt seiner Begierde sondern zudem sich selbst die Möglichkeit zur Erfüllung im Anderen, zur Auflösung, zur Entsagung des Selbst. Der Gewalttäter entzieht für die nur kurz-andauernde Befriedigung eines lüsternen Bedürfnisses seines Körpers der eigenen Seele die Potenz zur Überantwortung an den Anderen, der Fügsamkeit in den Wunsch des Anderen und des Erblühens in der totalen Selbstauflösung.  Diese Form der Sexualität ist für die Seele das, was Junk-Food für den Körper ist, es macht nicht lange satt, es verlangt nach immer mehr und es hinterlässt einen schalen Nachgeschmack. 
Erst die Fürsorge am Gegenüber durch die diffuse Streuung und temporäre Auflösung des Ego befähigt die Seele sich zu der Höhe aufschwingen die ihre Grenze und damit ihre Bestimmung ausmacht.
Ohne innere Hingabe ist Sex eine Phrase, die das Selbst verleugnet.

Danielle Boodoo-Fortuné

Trinidadian poet and artist

The Mixedbetweener

In Between Cultures, Languages and Identities and More...

Wer andern einen Brunnen gräbt

Rassismuskritik//Empowerment//Globaler Kontext

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aufZehenspitzen

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