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Euer Abrücken gefährdet mich

Die „normalen, besorgten Bürger“ stellen sich halt unter ‚Nazi’s‘ Bomberjackentragende Schlägertrupps vor. Und meinen, das die ja auch nicht ganz unrecht haben. Sie denken nicht weiter an die Nazi’s, die den Hitlerfaschismus möglich gemacht haben. Die auch damals besorgte Bürger_innen waren. nichts weiter. Doch, etwas weiter. Bürger_innen, die verkannt haben, wo der Feind steht. Der Feind der Menschen ist das kapitalistische System. Wer sich Bürger_in nennen kann hat schon ein grosses Privileg: die verbrieften, Bürgerechte. Jede_r Deutsche hat das Recht auf EU- und kommunaler Ebene zu wählen, das Recht auf eine gute Verwaltung, das Recht auf Zugang zu Dokumentationen, das Recht auf Bürgerbeauftragte, das Petitionsrecht, und das Recht auf diplomatischen Schutz. Das sind Rechte, die in Deutschland lebenden Menschen, die keine deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, nicht gewährt werden. Die rechten Parteien gehen da weiter, sie wollen diese Rechte auch denen nehmen, die nicht ihrer Vorstellung von Deutschen entsprechen. zur Zeit aufgrund der JAhrelangen Vorbereitung durch Politik und Medien: Muslimas und Muslime. Das es auch um andere Menschen geht, um Non-Citizens, um Schwarze Deutsche, genauer: um Alle, die nicht den einfältigen Vorstellungen von arischer Herkunft entsprechen, das sehe ich. Weil ich mitgemeint bin.

Einer der Gründe, weswegen die Jahrzehntelange Verharmlosung des rechten Randes und die Zulassung der NPD in den Parlamenten gefährlich war: weil es dazu führte, das NaziParolen heute als legitime Meinung erachtet werden.
Ich möchte Euch, die Ihr weiss seid, dringend bitten, Euch, auch wenn es wenig lustig ist, damit auseinanderzusetzen. Geht dem Gespräch mit den Pegidisten nicht aus dem Weg.  Ihr habt das Privileg, nicht deshalb zusammengeschlagen zu werden weil ihr äusserlich nicht in das Konzept derer passt, die da demonstrieren.
Ich will das nicht mehr machen. Ich will nicht mit Menschen reden, die sagen, ich würde hier nicht hingehören. Ich will nicht mit Menschen verhandeln, die den Weg bereiten für die die mich töten wollen.
Euer Schweigen und Euer Abwenden macht die Gefährdung für Menschen wie mich grösser.


Tanzen können wir alle


Wie ich mich stosse an den engen, harten Maschen, in die ich mich einst zurückgezogen habe.  Ich tanze in der Küche, wenn ich allein bin. Grazil und kraftvoll. Wenn ich in Gesellschaft bin, bin ich unbeholfen. Mein Körper eckt an, an die Gesetze des Blicks, den ich spüre, an die Worte, die mich bannten. „Natürlich kann sie tanzen, als Schwarze hat sie das im Blut.“
„Wenn sie gut tanzen kann, dann ist sie auch gut im Bett“ flüstern sie, raunen sie, nein, sie sagen es mir laut ins Gesicht. Sie grinsen und reiben sich an mir und lassen mich zurückweichen. Ich stolpere und falle. Meine Füsse verweigern ihren Dienst. Tollpatschig gerate ich ausser Atem. Lächelnd setze ich mich an den Rand des Geschehens und bemerke, wie mein Gesicht zur Maske erstarrt.


In mich Afrika zu lesen macht mich zum Mangelmenschen.

Deutsche, die mich andern indem sie behaupten, sie könnten aufgrund meiner Erscheinung unterstellen, ich seie fremd, ich hätte Wurzeln in etwas ausserhalb Deutschlands sehen sich selbst als homogene Gruppe. Da kann ich noch so viel argumentieren. Und das in Deutschland angewandte Abstammungsprinzip gibt ihnen da Recht.
Vor ein paar Jahren tauchte der Begriff „Bio-Deutsche“ auf. Wieder ein Versuch, ein „Anders“ herzustellen. Ein Versuch, den Begriff „Migrationshintergrund“ zu umgehen. Das ist Unfug für mich. Wieder ein Versuch, zu unterscheiden zwischen Menschen, die nicht so aussehen, wie es dem ArierNormblatt entspricht und Menschen wie mir: Schwarzen Deutschen. Menschen wie ich, die im rassistischen System bestimmte Privilegien nicht haben. Denn ich bin dem Abstammungsprinzip nach Deutsche. Dennoch bedarf es regelmässigen Kämpfen mit Schulleiter_innen und Kindergartenleiter_innen klar zu stellen, das meine Kinder keiner Integrationsleistung bedürfen.
Auch wenn ich Vorfahren in Litauen habe, ist mir Litauen fremd. Zum Glück begegne ich nicht dauernd Menschen, die mir sagen, „Wenn Du nichts über Litauen und seine Knechtschaft unter der UDSSR weisst, dann leugnest Du einen Teil von Dir.“
Afrika ist etwas, das in erster Linie in mich hinein gelesen wird. Aufgrund meines Aussehens. Ich aber habe keine „fremden Wurzeln“. Das ich mich für afrikanische Geschichte interessiere hat damit zu tun, dass afrikanische Geschichte permanent falsch dargestellt wird. Damit werden mir Attribute eingeschrieben, die ich so nicht stehen lassen will. 2 Ebenen also: a) ich werde geandert als „Du gehörst (ein Teil von Dir gehört) zu Afrika“. b) Afrika ist so und so. Ich widerspreche beiden, unabhängig von einander.

klar interessiert mich Schwarze Deutsche Geschichte. Und klar interessiert mich Schwarze afrikanische Geschichte. Dank, soweit ich weiss, afroamerikanischer Bemühungen gibt es inzwischen auch so einiges. Leider bislang wohl in Englisch. Ich will die breite Palette: von Malbüchern über Kinderbücher über Mangas und Animes bis hin zu Schulbüchern und Nachschlagewerken alles zu Schwarzer Geschichte weltweit.
Ich will die Schwarzen König_innen so gut kennen(lernen), wie ich Drosselbart kenne und den Froschkönig.

Schwarze Geschichte ist also kein Problem, das bedeutet aber noch lange nicht, das es da einen inneren Bezug gäbe. Oder ein Zugehörigkeitsgefühl. Ich liebe weder irgendein Land noch bin ich stolz auf irgendein Land noch liebe ich irgendwelche Objekte. Elefanten sind mir nicht näher als Wale. Mir ist irgendetwas aus Kenia nicht näher als CocaCola oder Popcorn.

Es geht nicht darum, nicht zu wissen, aus welchem Land ein Familienangehöriger kommt, sondern darum, das kein Bezug zu dem Land besteht, wenn das nicht über ein persönliches kennen eines Menschen geschieht.
Natürlich kann ich mir viel Wissen aneignen, über jedes Land auf der Welt, aber Wissen ist noch kein Bezug.
Und ein nicht Wissen einen „fehlenden Teil“ der Identität zu nennen finde ich echt hart. Das würde bedeuten, ich hätte eine unvollständige Identität, als wäre ich ein Mensch mit einer Lücke.
Wenn ich sage, ich habe keine anderen Einflüsse, dann ist das erst mal eine Beschreibung der äusseren Umstände. Das heisst nicht, das ich keine haben möchte, dass heisst nur, dass nichts, das nicht deutsch ist, mich beeinflusst hat.
Das ist nicht unehrlich.
Es ist echt schade, dass es so schwierig scheint, das zu verstehen oder zu akzeptieren. Ich sage, ich habe da nichts und das ist noch kein Mangel. In mir läutet nichts, wenn ich Kenia sage, und auch nichts, wenn ich Schweden oder Ghana oder China oder Liberia sage.
Ich wurde nicht be-ein-druckt durch etwas anderes als meine deutschen Bezüge.
Ich möchte das nicht vorgeworfen bekommen. Und ich möchte auch nicht, das ich dadurch als jemand definiert werde, der das entschieden hat. Und ich möchte auch nicht, das mir ein minus, ein Mangel unterstellt wird.

Wenn mir jemand sagt:“Da muss doch noch etwas sein“, dann bezieht er das auf meinen leiblichen Vater. Weil er mir anzusehen ist. Wäre er weiss gewesen, dann hätte ich keine derartige Zuschreibung erfahren. Dann hätte niemand gesagt, Du musst Deutsch + sein. Wenn ich das dann dieses + nicht fülle, dann wird da ein Mangel unterstellt.

Ich bin Deutsch, da ich aber keine familiären Kontakte zu meinen Vorfahren aus der Heimat meines Vaters habe nicht deutsch + (etwas) bin. Daher habe ich (noch) keine „Vorfahren, die in mir und durch mich weiterleben“. Daher kann ich mich nicht darüber definieren. Es ist schmerzhaft, darauf verwiesen zu werden. Damit wird mir ein Mangel unterstellt. Mir wird aber kein Mangel an Identität zu meinen Litauischen Vorfahren suggeriert. Wenn an mich, weil ich Schwarz bin, Maßstäbe angelegt werden, die für andere Deutsche nicht gelten, dann wird mir etwas schlecht. Die Verletzung entsteht, wenn meine Sicht meines Ich-seins nicht OK genug ist. Wenn ich keine Chance habe, gehört zu werden. Wäre cool, wenn meine Identifikation mit Deutschland ohne Afrika nicht in Frage gestellt würde.

Da schliesst sich an, weshalb ich meine weissgelesene Tochter als Schwarze Deutsche bezeichne: Sie wird geandert. Ihr wird unterstellt, sie seie nicht originär zugehörig. Dieses Erleben eint sie mit uns. Rassismuserfahrung ist auch hier der gemeinsame Nenner. Das ist etwas, das sie – weissgelesen – erlebt, eine weisse Mutter Schwarzer Kinder aber nicht. Der weissen deutschen Frau wird vielleicht unterstellt, sie habe eine unangemessene Entscheidung getroffen, nicht aber, sie würde nicht zum (imaginären, homogenen, weissen) Kollektiv gehören. Die weisse Mutter verliert nicht ihre weissen Privilegien,
(hier nur ein ganz paar:
– kann mit vollem Mund reden (sich von kulturellen inländischen Verhaltensnormen abweichend verhalten) ohne dass Menschen das auf die Hautfarbe/ auf das übliche Verhalten von Menschen ihrer Herkunft zurückführen.
-kann fluchen, Kleidung aus zweiter Hand anziehen, Briefe nicht beantworten, ohne dass Menschen diese Entscheidungen auf die schlechte Moral, die Armut oder die Analphabetenrate Menschen ihrer Herkunft zurückführen. – kann in einer schwierigen Situation gut abschneiden, ohne eine Ehre für meines Phänotyp genannt zu werden.
– wird nie gebeten, für alle Menschen des eigenen Phänotyps zu sprechen.
– kann Sprachen und Gebräuche der People of Color unbeachtet lassen, ohne in ihrer Kultur eine Strafe für solche Vergessenheit zu spüren.)
(Peggy McIntosh)
Diese Privilegien hat meine Tochter spätestens dann nicht, wenn klar wird, dass ich ihre Mutter bin. Andere hat sie. Sie kann sicher sein, Menschen ihres Hauttyps in Medien differenziert dargestellt zu sehen. etc.
Diese Aussage ist erst mal unabhängig davon, wie wir dann damit umgehen. Völlig egal, ob wir sagen, ich rede aber doch mit vollem Mund, betreibe Haarpflege öffentlich oder was auch immer, für uns ist es eine Entscheidung, dies zu tun, OBWOHL wir WISSEN, das wir kategorisiert werden. Wenn wir öffentlich laut sind, wenn wir öffentlich aggressiv sind, etc. wissen wir immer darum, das neben dem, dass wir uns Räume erobern, wir daran auch als „die“ gemessen werden. Es ist eben auch ein erobern von Räumen. Das bräuchten wir nicht, wenn wir nicht geandert würden. Ich zitiere Jemanden: „dem gemeinsamen Kampf eine Basis geben, die es dem Rassismus nicht mehr erlaubt, die Rassismusbetroffenen voneinander zu trennen.“ Meine Tochter ist Rassismusbetroffene. Strukturell und konkret persönlich. Das ist die weisse Mutter nicht.


nicht weiss ist nicht_weiss ist nicht_weiss

Aufgrund einer Formulierung wird mir gerade klar, was mich stört an dem Braun/Mixed-Konzept:
Mensch kann sich nicht als von_Rassismus und nicht_von_Rassismus_betroffen definieren.
Das ist wie ein_bisschen_schwanger.
Mensch kann vielleicht sagen: „Ich habe es leichter als jemand dessen Hautfarbe noch dunkler ist als meine“, aber da wären schon mitten in Oppression-Olympics.
Mensch kann sich zwar als ’schwarz und weiss‘ definieren, aber nicht als ‚Schwarz und weiss‘
Schwarz als politisches Konzept hat nichts mit dem Hautton der Person zu tun.
Schwarz bedeutet politisch nicht mehr als: ‚Gehört zur Gruppe derer, die nicht_weiss sind‘.
Diese Grundlage ist deshalb wichtig, weil sie Spielfelder beschreibt.
white privilege exists und das lässt sich nicht dadurch ändern, ob einzelne böse Akte nach Hautton gestaffelt mehr oder weniger häufig vorkommen.
Privilegien weisser Menschen existieren, diese unverdiente Macht und die unverdient bevorzugte Behandlung wird weissen Menschen erteilt. (Wer nachlesen möchte, worum es sich dabei handelt, möge doch bitte bei sanczny schauen) Und all die Menschen, die nicht am anderen Ende der phänotypischen Scala stehen, die in irgendeiner Form in der Hirarchie „dazwischen“ sind, und dadurch gegebenenfalls hier und dort einen Teil der bevorzugten Behandlung erfahren, die von weissen aus der Schlange der ‚ganz_ganz_anders_vielleicht_nicht_mal_Menschen‘ etwas weiter nach vorne gerufen werden, die können versuchen, damit zu dealen, aber das bedeutet, dem Konzept Rassismus zuzustimmen. Nicht einmal es gut zu heissen, aber immerhin, wer vorrückt in der Schlange, di:er tritt aus, aus der Vereinigung derer, die nicht die vollen Rechte geniessen.
Ich verurteile nicht di:en Streikbrecher_in, der sich erpressen lässt, weil zuhause seine Kinder vor Hunger quaken und ich verurteile nicht den Houseslave, aber ich zeige auf, das diese dem Herrscher in die Hände spielen.
Existenzielle Not existiert, und Jede_r muss selbst entscheiden können, wie und wie sehr si:er sich damit auseinandersetzt. Es sind schon Menschen zerbrochen daran, und es sind auch welche an gebrochenem Herzen gestorben.

Wer nicht verstanden hat, welche Kategorien greifen, wenn Menschen einander begegnen, sondern glaubt(!) in einer indoktrinierenden Gesellschaft wären Menschen kategoriefreie, leere Tafeln, die sich dank persönlicher Souveränität unabhängig von dem System, dass sie umgibt, täglich neu erfinden könnten, kann dies nur mittels Nutzung von unverdienten Vorrechten oder Aufgrund von Ignoranz. Der Glauben an dieses sich selbst neu erfinden ist niedlich. Er ist verständlich. In einer Welt,die auf dem Mythos aufbaut, eine Tellerwäscherin könne Millionärin werden kann, muss sich jede selbst aussuchen dürfen, wer si:er ist. Und wer es nicht schafft, die eigenen Träume zu verwirklichen, hat halt einen Fehler gemacht.
Aber dieser Glaube negiert die Bedingungen, denen wir unterliegen. Die Abhängigkeiten, an die wir gebunden sind. X hat es geschafft, also ist es mir und Y auch möglich? Nein, leider nicht. Zu viele Faktoren sind Vorrausetzung für eine erfolgreiche Umsetzung eigener Wünsche, als dass wir ein Scheitern als persönliche Niederlage deklarieren dürften. Das Geschlecht, die Klassenzugehörigkeit, das Entsprechen körperlicher Normen sind inzwischen anerkannte Grössen. Der Phänotyp aber soll verschleiert werden. Weil seine Wirkmacht nötig ist im nationalistischen Kapitalismus.

Meinem Kind zu sagen, es seie nicht Schwarz sondern mixed würde ihm nicht helfen, zu verstehen, weswegen es diese Privilegien nicht hat. Wenn ich meinem Kind sage, dass es Schwarz ist, leugne ich nicht, dass Teile seiner Vorfahren weiss sind. Ich bereite es vor auf eine Welt, in der sein Phänotyp nicht nicht wahrgenommen wird. Denn diese Tatsache existiert, ob uns das behagt oder nicht. Ich gebe ihm Worte, für die Gefühle, die es wahrnimmt.
Ich bereite es vor auf eine Welt, in der die Kategorie Rassismus eines der Kriterien sein wird, nach denen es beurteilt wird. Denn mein Kind ist nicht weiss. Es hat weisse Vorfahren und nicht_weisse, und das ist immer nicht_weiss.
Dennoch erkläre ich ihm noch nicht den grossen Überbau, unter dem es lebt.
Ich glaube fast, ich erkläre meinem Kind nicht die politische Bedeutung von Schwarz, weil ich es nicht so früh auf die Trost- und Hoffnungs- und Auswegslosigkeit der Kategorie hinweisen will.


Was zu tun und was zu lassen ist als gute Bündnispartner

1. Lenke nicht vom eigentlichen Diskussionsthema ab. Auch wenn es für Dich persönlich unangenehm ist, Thema X zu diskutieren, es geht nicht um Dich und Dein Wohlbehagen. Es geht um Thema X, und es steht Dir absolut frei, Dich herauszuhalten, nicht jedoch, andere Menschen von der Fortsetzung ihrer Gespräch abzuhalten.

2. Lies die Links / Bücher auf die in der Diskussion verwiesen wurden. Und auch wenn die Dinge, die Du erfährst, verursachen, das Du Dich unwohl fühlst, Ein_e gute_r Verbündete_r zu sein,bedeutet nicht, sich in einer angenehmen Komfortzone aufzuhalten. Deine innere Abwehrhaltung musst Du schon selbst aufgeben.

3. Erwarte nicht, dass Deine Gefühle Priorität in einer Diskussion über X Problem haben.
Oft benutzen Menschen das Ton-Argument, weil ihre Gefühle durch die Art und Weise, in der eine Nachricht zugestellt wurde, verletzt werden. Wenn Du jemandem auf den Fuß getreten bist, und jemand fordert Dich auf, herunter zu gehen, dann ist die Antwort „Bitte netter darum “ nicht richtig. Zunächst einmal warst Du im Unrecht.

4. Mund halten und zuhören. Ich kann nicht genug betonen, wie wichtig es ist, Menschen zuzuhören, die selbst von Erlebnis X betroffen sind. Es gibt kaum etwas unschöneres, als wenn jemand Betroffenen gegenüber (gut gemeint) darauf besteht, dass sie/er die Lösung gefunden hat, auch wenn sie/er die X-Erfahrung nie selbst gemacht hat. Du kannst natürlich Vorschläge machen, aber sei nicht überrascht, wenn diese Ideen nicht gut sind, weil Du die Situation aus der anderen Perspektive betrachtet hast.

5. Spiele nicht Olympiade der Unterdrückten. In der Mitte eines Gesprächs über Rassismus ist nicht die Zeit, darüber zu schwadronieren, wie schwer es ist, zB eine weiße Frau zu sein. Das Du in einem Bereich unterdrückt bist, bedeutet nicht, dass Du kein Privileg in einem anderen Bereich hast. Begriffe wie Intersektionalität und Kyriarchie gibt es aus einem Grund. Also … das ist Ablenkung. Hör auf.

6. Überprüfe Deine Privilegien. Das ist schwer und das ist oft unangenehm, aber es ist wirklich notwendig. Und Du wirst dabei Dinge falsch machen. Denn niemand ist perfekt. Aber ein Teil des Bündnispartner-seins ist die Bereitschaft zu hören, dass du es falsch machst.

7. Erwarte keinen Passierschein in sichere Räume, weil Du Dich Bündnispartner nennst. Du bekommst nicht dadurch ein Recht auf Zugang, dass Du Dich nicht wie ein [ hier Schimpfwort einsetzen ] benimmst. Manchmal geht es einfach nicht um Dich oder darum, was Du denkst, was geschehen sein sollte. Deine Privilegien fallen nicht weg, wenn Du Verbündete_r geworden bist. Es gibt innergemeinschaftlichen Gespräche, die ihren Platz frei vom Blick Privilegierter brauchen.

8. Sei bereit, Dich gegen Bigotterie zu erheben. Auch wenn alles, was Du tust, ist, einem Freund zu sagen, dass das, was sie gerade über die marginalisierte Gruppe X gesagt haben, nicht akzeptabel ist, damit hast Du etwas von der eigentlichen Arbeit des ‚ein Bündnispartner sein‘, geleistet.

9. Benutze Menschen nicht, als wären sie symbolische Accessoires oder Maskottchen. Du bekommst keine CoolnessPunkte dafür eine Gruppe von Freunden zu haben, die verschiedenen Phänotypen zugeordnet werden. Du fällst sogar unangenehm damit auf, wenn Du versuchst, diesen Umstand als Freifahrtschein zu verwenden, um Dir wie ein_e selbstgefällige_r  Geck auf die Schulter zu klopfen.

10. Versuche es weiter. Unablässig. Der Kampf gegen Bigotterie ist ein Krieg, keine einzelne Schlacht und er währt über Generationen. Also, halte Deine Ziele realistisch, Deinen Geist offen, und Dein Herz an der richtigen Stelle. (Und Pausen für emotionale, finanzielle, körperliche Erholung sind Not-wendig). Am Ende werden wir es schaffen.

Übersetzung des Textes “ the do’s and don’ts of beeing a good ally
von karnythia
– Sehen Sie mehr unter: http://theangryblackwoman.com/2009/10/01/the-dos-and-donts-of-being-a-good-ally/#sthash.03RCXhDs.dpuf


Rassismus den Spiegel (16 x ja sagen)

 

  • Weiße Privilegien existieren.
  • Weiße Privilegien zu hassen ist nicht das gleiche wie weisse Menschen zu hassen.
  • Trennung oder Spaltung wird nicht dadurch hervorgerufen, das Menschen mit Rassismuserfahrung Schutzräume betreten .
  • Positionen umzudrehen bringt weder Klarheit in ein Thema, noch bedeutet es, dass dadurch einander entsprechende Analogien erstellt werden.
  • Menschen haben Anspruch auf ihre eigenen Gefühle und auf den Ausdruck derselben. Die Erfahrungen und Gefühle von Menschen als übertrieben und unsachlich abzutun ist nicht hilfreich in der Diskussion um Rassismus.
  • Selbstverteidigung als Antwort auf Fragen oder Aussagen von Schwarzen Menschen/PoC bezüglich des Themas Rassismus ist das Nutzen eines Privilegs.
  • Empowerment durch Schwarze Menschen und PoC anzustreben ist nicht das gleiche wie weiße Menschen entrechten.
  • Rassismus ist mehr als “ einzelne, boshafte Taten.“
  • Ein Anspruch darauf, als Anti-Rassistisch wahrgenommen zu werden kann nicht auf der Existenz von eine_r Schwarzen oder PoC Freund_in/Frau*/Mann*/Kinder_n basieren.
  • Wenn Du um Entschuldigung bitten möchtest, dann kannst Du sagen, dass es Dir leid tut und dann die Klappe halten. Keine Rationalisierung , keine lange Erklärung über die Absicht, keine berufen auf „di:en schwarze_n Freund_in“ der Dein Vorgehen duldet oder sogar gutheisst. Und dann an der Veränderung arbeiten.
  • Im Mittelpunkt der Anti -Rassismus-Arbeit muss die Wirkung stehen, nicht die Absicht.
  • Das feiern von  „Multikulturalismus“ befasst sich nicht mit Rassismus.
  • People of Color sind nicht für die Bildung von weißen Menschen verantwortlich. Auch nicht für die Anti-Rassistische Bildung.
  • Es geht nicht immer nur um Dich.
  • Eine Erfahrung, die Du als weisse Person gemacht hast, und von der Du glaubst, dass sie einer Erfahrung von einer Schwarzen Person ähnlich ist, ist kein gültiger Beweis dafür, dass Rassismus nicht oder gegenseitig existiert.
  • “ Anti- Rassismus “ existiert nicht ohne Aktion.Übersetzung des im Original englischen Textes

Ich habe keine Antwort, ich bin satt

Ich sag nicht mehr „Afrika ist kein Land“. Jeder Mensch, der das nicht weiss, braucht es von mir nicht erklärt zu bekommen.

Auf die Frage „Woher kommst Du?“ werde ich nicht mehr antworten. Oder höchstens sagen: „Von Zuhause.“ Woher ich eigentlich komme? Aus meinem Bett, aber wen geht das denn was an? Und ob ich zurückgehe? Heute Abend. Soll ich nun noch sagen mit wem?

Ich frage, was das Wort bedeutet. „Kuss kenne ich, aber das andere?“ Was, das soll Schwarz bedeuten? Gibt es das auch für weisse? Bist Du dann ein Blanker?

Ich weiss nicht, wie sich „eine Afrikanerin“ fühlt, aber diese Frage verhindert, das ich mich als Deutsche fühle.
Es fühlen sich nicht alle Deutschen gleich.

Meine Haare? Wenn ich Deine betrachte, dann denke ich vielleicht, die könnten mehr Pflege vertragen.

Ob das Singen und das Tanzen mir im Blut liegt? Mensch, ich frag doch auch nicht, ob dumme Fragen bei Dir angeboren sind.

Und wenn mich jemand fragt, „Sprichst Du afrikanisch?“, dann werde ich sagen: „Nein, ich spreche höflich!“.

Wenn sie mich fragen, dann wollen sie etwas näher kommen.

Sie wollen mich in Ruhe betrachten. Wie ein gezähmtes Tier im Zoo.
Das hinter Gittern, jenes mit dem leeren Blick.

Diese Fragen sollen mich im Zaum halten.
Sie sollen mich bannen, damit ich beherrschbar bleibe.

Betrachtbar wie ein totgefahrener Hase. Ein bisschen mit nem langen Stock dran rumpopeln.
Ich lese ihren Hass und wende mich kühl ab.
Ich kann dieses Spiel nicht gewinnen. Denn es ist kein Spiel für mich.

Wenn ich kämpfe, dann glauben sie in mir die laute, die schrille, die unsachliche Schwarze zu erkennen.
Wenn ich verhandle. dann wollen sie mich leiten und sich mir beweisen.
Ich bestätige nicht mehr, das sie die guten Menschen sind, weil sie mich nicht zusammenschlagen.

Ich bin nicht überempfindlich.
Ich bin die Floskeln satt.


Rheinland

Stell dir vor du bist in Deutschland.
Es ist das Jahr 1937.
Du bist Schwarz.

RHEINLAND – Der Film…

…handelt von dem 12-jährigen afrodeutschen Jungen Joachim und seiner Familie, deren ohnehin schon von Rassismus geprägtes Leben mit der Machtergreifung Hitlers eine dramatische Wendung erfährt und nun existenziell gefährdet ist.
Joachim, von seinen Freunden verstoßen und von Angst ergriffen, muss sich mit seiner Identität in dem zunehmend feindlich gesinnten Umfeld seines Heimatdorfes auseinandersetzen.

Historischer Hintergrund…

…Während des ersten Weltkrieges zwang die französische Regierung afrikanische Männer – darunter viele aus dem Senegal und Kamerun – für die französische Armee als Kolonialsoldaten im Rheinlandgebiet zu kämpfen.
Bis zum Jahr 1919 waren dort zwischen 25.000 und 40.000 afrikanische Soldaten stationiert. Nach Kriegsende entschieden sich viele von ihnen in Deutschland zu bleiben und Familien zu gründen. Nach der Machtergreifung Hitlers änderte sich das Leben dieser Familien schlagartig. Hitler bezeichnete die Kinder ehemaliger, afrikanischer Kolonialsoldaten und weißer deutscher Frauen als „Schande“ für Deutschland und als „Verschmutzer“ der sogenannten „arischen Rasse“. 1937 gründete er die Kommission Nr. 3, die sich des „Problems“ am Rhein annehmen sollte. So wurden mehr als 400 Schwarze Kinder und Jugendliche zwangssterilisiert und interniert – viele von ihnen verschwanden für immer.

So erzählt RHEINLAND…

… das Schicksal der sogenannten „Rheinlandkinder“ durch die Augen des 12jährigen Afrodeutschen Joachim, Sohn des senegalesischen Awa und der deutschen Annemarie.

Aber RHEINLAND ist mehr als nur ein Film…

… es ist ein sehr persönliches Projekt, da wir als Filmteam auf verschiedene Art und Weise mit den Protagonist_innen verbunden sind. Deshalb spiegelt RHEINLAND, obwohl der Film 1937 spielt, zum Teil Empfindungen und Erfahrungen aus unseren eigenen Leben wider und zeigt Kontinuitäten von damals bis zu unserem heutigen Tag auf.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Wir möchten Geschichte sichtbar machen…

… und mit RHEINLAND das in Vergessenheit geratene und lange ignorierte Schicksal der „Rheinlandkinder“ erzählen. Somit wollen wir das Publikum zum Erinnern, zur Aufarbeitung und Auseinandersetzung mit diesem Teil der (Afro)deutschen Geschichte aufrufen. Wir glauben daran, dass diese Geschichte alle Menschen etwas angeht, ob jung oder alt, weil sie einen blinden Fleck in der bisherigen Erinnerungskultur an den Holocaust thematisiert.

Wir möchten ein Bewusstsein schaffen…

… Wer ist Deutsch? Wer ist Teil der Gesellschaft? Wer wird in der Gesellschaft als „fremd“ wahrgenommen und weshalb? Wie wirkt sich Alltagsrassismus auf Individuen aus? Welche Identitätskonflikte werden dadurch ausgelöst? Diese Fragen sind auch heute noch von großer Relevanz.

Schwarz und Deutsch…

… zu sein schließen sich nicht aus. Deutschland ist für uns Afrodeutsche unsere Heimat und auch die unserer Kinder und Angehörigen. Wir möchten aus unserer Perspektive zeigen, wie es sich für uns anfühlt, als „fremd“ und nicht zugehörig wahrgenommen und behandelt zu werden – wie es ist, wenn Tag für Tag die eigene Herkunft und Identität in Frage gestellt werden.

Es gab zu jeder Zeit Schwarze Menschen in Deutschland…

… Die gemeinsame Geschichte zu kennen und auch als solche anzuerkennen ist unerlässlich, um ein gleichberechtigtes Zusammenleben aller Menschen in Deutschland möglich zu machen.

RHEINLAND richtet sich deshalb an alle Menschen, die in Deutschland leben. 

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

RHEINLAND braucht Eure Unterstützung…

… weil wir Euch einen Teil der Geschichte zeigen werden, der so in kaum einem Geschichtsbuch zu finden ist und das Schicksal der „Rheinlandkinder“ endlich sichtbar gemacht werden muss.

… weil dies der erste Spielfilm ist, der sich mit dem Schicksal der „Rheinlandkinder“ auseinandersetzt.

… weil wir erstmalig in einem Spielfilm Schwarze deutsche Geschichte aus Schwarzer Perspektive zeigen.

… weil dies ein sehr persönliches Projekt ist, in das wir eigene Empfindungen und Erfahrungen unserer heutigen Lebensrealität einfließen lassen.

Wir wollen Euch mit auf eine Zeitreise nehmen, auf der wir alle besser verstehen lernen, wie das Leben in den 1930er Jahren für viele von uns Afrodeutsche und für unsere Familien ausgesehen hätte.

  http://www.startnext.de/rheinland
RHEINLAND ist ein Projekt, mit dem wir persönlich verbunden sind und das uns deshalb so sehr am Herzen liegt.

Wir wollen diese Geschichte erzählen. Wir müssen diese Geschichte erzählen. Dazu brauchen wir Eure Unterstützung.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Jeder Cent wird für die Produktion des Films verwendet.

Für die Verwirklichung des Films benötigen wir mindestens 30.000 Euro. Damit garantieren wir Euch, dass RHEINLAND auf jeden Fall produziert wird!

Die Umsetzung eines historischen Filmprojekts ist sehr aufwändig und kostenintensiv… Man könnte meinen, dass 30.000 Euro deshalb sehr niedrig angesetzt sind. Aber wir waren wir auch in der Lage, den Teaser mit einem Budget von 0 Euro zu realisieren.

Mit 30.000 Euro gebt ihr uns die Möglichkeit, an Originalschauplätzen zu drehen, Kostüme und Bühnenbild zeitgetreu nachzustellen, mit hochwertigem Equipment zu drehen und vor allem unabhängig zu bleiben. Das ist von großer Bedeutung, damit RHEINLAND der Film wird, den wir uns mit Euch gemeinsam vorstellen.

Alles was darüber hinaus geht, ist natürlich unser großer Traum. Dies wollen wir in erster Linie mit Euch gemeinsam erreichen.

Mit Eurer Unterstützung macht Ihr RHEINLAND möglich!

Wer steht hinter dem Projekt?

Lemohang Jeremiah Mosese – Drehbuchautor/ Regisseur

Hannah Stockmann – Co-Autorin/ Produzentin/ Cutterin

Julius B. Franklin – Produzent

Nici Brückner – Produzentin/ Aufnahmeleitung

Lewis Teschner – Darsteller „Joachim“


Wir sind hier

Weil wir nicht zum erklären hier sind,
wollen sie, daß wir schweigen
wenn sie über uns sagen
was sie wollen.

Weil wir nicht zum diskutieren da sind,
sollen wir still verstehen,
wenn sie erklären,
in welchem Fall Rassismus gerechtfertigt ist.

Die, die nicht betroffen sind
wissen genau
was zulässig ist.
Schliesslich sind sie es,
die es zulassen.
So wie sie es wussten,
als sie uns mit der Peitsche erzogen.
Als sie uns klein hielten,
indem sie uns beschämten.
Als sie uns verlachten.
Als sie uns ignorierten.

Weil wir es nur falsch verstehen können,
wenn sie entwürdigende Worte benutzen,
ohne es erniedrigend zu meinen,
sollen wir es hinnehmen,
ohne es rassistisch zu nennen.

Weil wir nicht gemacht sind,
um uns zu beklagen,
sollen wir nicht jammern,
wenn sie auf der Tradition bestehen,
zu benennen,
wie sie es schon lange tun.

Die Tradition tut keinem weh,
sagen sie,
denn früher wusste man es nicht besser.

Früher,
als sie uns entwurzelten,
als sie uns ausstellten,
als sie uns kaum Almosen zugestanden,
als sie uns einander verkauften
und unsere exotisierten Körper anpriesen.

Sie wussten nicht,
dass wir Menschen sind.

Sie wissen nicht,
dass wir Menschen sind.

Aber wir schweigen nicht mehr.
Da ist keine Stille mehr um sie herum.
Es liegt ein Brausen in der Luft
und ein Säuseln in den Zweigen.
Von überall her sind die Stimmen zu hören,
die sich erheben zu einem wunderbaren Lied:

Hier sind wir, wir sind nicht still.


In Deinem Namen zusammenstehen

Lasst uns jetzt beieinander stehen.

Sie sollen nicht gewinnen.

Sie sollen nicht gewinnen mit ihrem Hass.

Sie sollen nicht gewinnen mit ihrer Unterstellung,

wir würden nun wie Tiere über sie herfallen.

Lasst uns jetzt unsere Sinne schärfen.

Lasst uns jetzt beieinander stehen,

mit geschärftem Sinn

Lasst uns jetzt voneinander lernen.

Lasst uns lernen,

wie wir überleben können

an Orten, die für uns gefährlich sind

weil sie sich schützen wollen

vor unseren leeren Händen.

Lasst uns jetzt lernen,

wie sie uns entzweien

um uns voreinander Angst zu machen,

Lasst uns ihnen zeigen,

das wir da sind.

Dass wir da sind und

dass wir bleiben.

Dass wir nicht mehr weg gehen.

Dass diese Welt uns gehört

ebenso wie ihnen.

Lasst uns jetzt beieinander sein.

Last uns das unfassbare zusammen begreifen.

Lasst uns die furchteinflössenden hohlen Phrasen miteinander hören,

während wir einander in die Augen sehen,

mit dem Wissen,

dass es jeden von uns hätte treffen können.

Lasst uns jetzt verstehen

wie sie uns belügen und

wie sie uns belügen und

wie sie uns BELÜGEN

(Halim Dener, N’Deye Mareame Sarr, Laye-Alama Condé,
Dominique Koumadio, Mohammad Selah, Adem Özdamar,
Dennis Jockel,Tennessee Eisenberg, Slieman Hamade,
Oury Jalloh, Christy Schwundek, Ousman Sey,
Dominique Kouamadiom, Achidi J. und viele andere)


Danielle Boodoo-Fortuné

Trinidadian poet and artist

The Mixedbetweener

In Between Cultures, Languages and Identities and More...

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